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Google Forms mit KlickTipp verbinden & Leads übertragen

Hier erfährst Du, wie Du Google Forms mit KlickTipp verbindest und neue Formularantworten automatisch als Kontakte überträgst. So kannst Du Leads und Feedback direkt in KlickTipp weiterverarbeiten, passende Tags vergeben und automatisierte E-Mails oder Kampagnen starten.

Du erfährst, welche Voraussetzungen Du benötigst, wie Du die Integration mit Make einrichtest und wie Du Felder, Tags und Opt-in-Prozesse korrekt zuordnest. Anschließend testest Du die Verbindung und nimmst die Automatisierung sicher in Betrieb.

Deine Vorteile mit KlickTipp und Google Forms

  • Automatisierte Lead-Verarbeitung: Formularantworten werden direkt an KlickTipp übertragen – kein manueller Import, weniger Fehler und schnellere Nachverfolgung.
  • Gezielte Tag-Zuweisung: Antworten lösen automatisch Tags aus, sodass Du Segmente präzise ansprechen und relevante Kampagnen starten kannst.
  • Schnellere und personalisierte Kommunikation: Ausgelöste E-Mails und Sequenzen erhöhen die Relevanz und Conversion, weil Du die richtige Nachricht zur richtigen Zeit sendest.
  • Verbessertes Datenmanagement: Alle Formulardaten werden zentral in KlickTipp gespeichert und können direkt genutzt werden – für sauberere Kontakte, weniger Redundanz und eine höhere Zustellbarkeit.

Google-Forms-Antworten automatisch an KlickTipp übertragen

Diese Make-Vorlage sendet neue Google-Forms-Antworten direkt an KlickTipp und legt sie dort als Kontakte an.

Sie erspart manuelle Importe und beschleunigt Dein Follow-up, indem Kontakte automatisch erstellt oder aktualisiert und ein Tag vergeben wird. Verwende sie, wenn Du eine schnellere Lead‑Erfassung und sofortige Marketingmaßnahmen aus Formularantworten möchtest.

Voraussetzungen

  • Zugang zu KlickTipp mit API-Zugriff: Du benötigst ein Premium-Abo oder höher, damit Du Zugriff auf die API hast.
  • Aktives Google-Konto: Berechtigung zum Erstellen von Google Forms und Google Sheets.
  • Zugang zu Make: Prüfe, ob Du über ein Make-Konto verfügst und erstelle ggf. einen Account.
  • Opt-in-Prozess in KlickTipp: Eingehende Kontakte können direkt per Single-Opt-in oder Double-Opt-in gespeichert werden.

Vorbereitungen in Deinem KlickTipp-Konto

Datenfelder in KlickTipp erstellen

KlickTipp enthält bereits standardmäßige Kontaktfelder (Vorname, Nachname, E‑Mail, Firma usw.). Erstelle diese nicht erneut.

Stelle zudem sicher, dass Du vor dem Ausführen der Integration in KlickTipp die unten aufgeführten benutzerdefinierten Felder erstellt hast, damit die Vorlage Formularantworten den richtigen Feldern zuordnen kann:

  • Google Forms | Jobtitel (Zeile)
  • Google Forms | Branche (Zeile)
  • Google Forms | Hauptziel (Zeile)
  • Google Forms | Erinnerung (Zeile)
  • Google Forms | Webinar-Datum und -Uhrzeit (Datum & Uhrzeit)

KlickTipp-Tags definieren oder erstellen

Erstelle mindestens ein Tag in KlickTipp, um Leads zu kennzeichnen, die aus Deinem Google-Formular stammen. Verwende eine klare Benennung, um die spätere Segmentierung zu erleichtern.

  • Google Forms | Lead

Weitere Vorbereitung in KlickTipp

Empfehlung: Erstelle eine einfache Willkommens- oder Bestätigungs-E-Mail-Kampagne, die Du an neue Leads sendest, und entscheide Dich für das Opt-in-Verfahren (Single-Opt-in oder Double-Opt-in), das Du anwenden möchtest. Optional kannst Du eine Landingpage oder eine tag-basierte Automation erstellen, die ausgelöst wird, wenn das Tag „Google Forms Lead“ angewendet wird.

Wenn Du die Einrichtung möglichst einfach halten möchtest, ist kein weiterer KlickTipp-Aufwand erforderlich als die unten aufgeführten Felder und das Tag.

Vorbereitungen in Google Forms

Bereite Dein Formular in Google Forms vor und stelle sicher, dass die Antworten korrekt erfasst werden. Die eigentliche Verbindung mit KlickTipp richtest Du anschließend über die bereitgestellte Make-Vorlage ein.

Erstelle Dein Google-Formular

  • Öffne → Google Forms  und klicke auf → + Leer  oder wähle eine Vorlage aus.
  • Füge die Felder hinzu, die Du für Deinen Anwendungsfall benötigst. Beispiele für Felder, die Du mit KlickTipp verwenden kannst:
    • Vorname (Kurzantwort) – bei Bedarf als Pflichtfeld festlegen.
    • Nachname (Kurzantwort).
    • E-Mail-Adresse (Kurzantwort) – als Pflichtfeld markieren.
    • Jobtitel (Kurzantwort).
    • Unternehmen/Organisation (Kurzantwort).
    • Branche (Kurzantwort oder Dropdown).
    • Hauptziel für die Teilnahme am Webinar (Kontrollkästchen, wenn mehrere Antworten möglich sein sollen).
    • Bevorzugtes Webinar-Datum und -Uhrzeit (Datum oder Kurzantwort, wenn Datum und Uhrzeit in einem Feld erfasst werden).
    • Bevorzugte Erinnerungszeit (Kurzantwort).
  • Für Fragen, bei denen mehrere Antworten möglich sein sollen (z. B. Hauptziel für die Teilnahme am Webinar), wähle Kontrollkästchen, damit mehrere Optionen ausgewählt werden können.
  • Verwende eindeutige Fragebezeichnungen. Die Überschriften im Antworten-Tab bzw. im verknüpften Google Sheet sollten mit den Feldbezeichnungen übereinstimmen, die Du später in der Integration zuordnest.

Make-Vorlage importieren und einrichten

Vorlage öffnen

Geführte Einrichtung starten

  • Klicke in Make auf Geführte Einrichtung starten.
  • Verbinde im ersten Modul (Google Forms‑Einsendungen überwachen) das Google‑Konto, dem Dein Formular gehört.
  • Wähle das Formular per ID oder suche nach dem Titel. Wähle, wie viele Einsendungen pro Ausführung verarbeitet werden sollen (z. B. 1) und setze den Startpunkt (z. B. Ab jetzt).

KlickTipp-Modul konfigurieren

  • Verbinde im Modul → Einsendungen zu KlickTipp hinzufügen oder übertragen  Dein KlickTipp-Konto (API-Zugangsdaten eingeben, falls erforderlich).
  • Weise die E-Mail-Adresse aus dem Formular zu – dieses Feld ist zwingend erforderlich.
  • Wähle den Opt-in-Prozess (Single-Opt-in oder Double-Opt-in), den Du zuvor festgelegt hast.
  • Wähle das KlickTipp-Tag aus, das gesetzt werden soll (z. B. Google Forms Lead). Stelle sicher, dass dieses Tag bereits in KlickTipp angelegt ist.

Verbleibende Felder zuordnen

  • Weise Vorname, Nachname, Berufsbezeichnung, Firmenname (Firma ist ein Standardfeld in KlickTipp) und weitere relevante Felder zu.
  • Bei Multiple-Choice-Feldern (z. B. Hauptziel) verwende eine Join-Funktion, um die ausgewählten Werte in einen einzelnen String umzuwandeln und dem entsprechenden Textfeld in KlickTipp zuzuordnen.
  • Bei Datums- und Uhrzeitfeldern stelle sicher, dass das verwendete Format korrekt geparst wird; passe ggf. Zeitzone oder Formatierung an.

Integration testen und Szenario aktivieren

Vorbereitung prüfen

  • Öffne Dein Google-Formular und stelle sicher, dass alle Pflichtfragen korrekt eingerichtet sind.
  • Prüfe in KlickTipp, ob alle benötigten benutzerdefinierten Felder und das Tag Google Forms Lead vorhanden sind.

Testlauf starten

  • Öffne das Szenario in Make und klicke auf → Einmal ausführen.
  • Sende das Google-Formular mit realistischen Testdaten ab und fülle alle Felder aus, die Du in Make zugeordnet hast.

Szenarioausführung prüfen

  • Beobachte die Ausführung des Szenarios in Make.
  • Stelle sicher, dass der Trigger die Formulareinsendung korrekt erkennt und das KlickTipp-Modul ohne Fehler ausgeführt wird.

Kontakt in KlickTipp überprüfen

Öffne KlickTipp und suche den Kontakt über die verwendete E-Mail-Adresse.

Prüfe, ob:

  • der Kontakt erstellt oder aktualisiert wurde,
  • Vorname, Nachname, Jobtitel und Firma korrekt übernommen wurden,
  • die benutzerdefinierten Felder für Branche, Hauptziel, Erinnerung sowie Webinar-Datum und -Uhrzeit die übermittelten Daten enthalten,
  • das Tag Google Forms Lead gesetzt wurde.

Zuordnungs- oder Formatierungsfehler korrigieren

  • Wenn Werte fehlen oder falsch zugeordnet sind, kehre zum Szenario in Make zurück.
  • Passe die Feldzuordnung oder die verwendeten Funktionen zum Zusammenführen und Formatieren der Werte an und führe den Test erneut durch.

Szenario aktivieren

  • Wenn alle Daten korrekt übertragen werden, aktiviere das Szenario in Make.
  • Neue Google-Forms-Einsendungen werden anschließend automatisch verarbeitet und als Kontakte in KlickTipp erstellt oder aktualisiert.

Hinweise zur Fehlerbehebung

  • Wenn der Trigger keine Einsendungen anzeigt, überprüfe, ob Du die richtige Formular-ID ausgewählt hast und ob das verbundene Google-Konto Zugriff auf das Formular hat.
  • Wenn die KlickTipp-Aktion fehlschlägt, überprüfe Deine KlickTipp-Verbindung und die API-Zugangsdaten. Stelle außerdem sicher, dass alle benötigten benutzerdefinierten Felder vorhanden sind.
  • Bei Opt-in-Problemen überprüfe die Einstellungen des ausgewählten Opt-in-Prozesses.

Integration in Betrieb nehmen und pflegen

  • Lege in Make das gewünschte Ausführungsintervall fest, zum Beispiel alle fünf Minuten. Richte das Intervall danach aus, wie schnell Du Leads verarbeiten möchtest und welche Limits Dein Make-Plan vorsieht.
  • Schalte das Szenario von → Einmal ausführen auf → On und stelle sicher, dass es aktiv ist.
  • Überwache die ersten Ausführungen und prüfe, ob Kontakte wie erwartet in KlickTipp erstellt oder aktualisiert werden.
  • Konfiguriere Fehlerbehandlung und Benachrichtigungen in Make, damit Du bei Fehlern automatisch informiert wirst.
  • Passe bei Bedarf die Anzahl der Einsendungen pro Ausführung an, um Verarbeitungsgeschwindigkeit und Ausführungszeit sinnvoll aufeinander abzustimmen.
  • Setze Tags gezielt ein, um Leads zu segmentieren und passende Follow-up-Kampagnen zu starten.

Nächste Schritte

Sobald die Integration zuverlässig läuft, kannst Du sie erweitern, um Follow-ups, Segmentierung und umsatzorientierte Kampagnen zu automatisieren. Nachfolgend findest Du praktische Anwendungsfälle, die zeigen, wie Du mehr Wert aus den erfassten Daten ziehen kannst.

  • Willkommens- und Bestätigungsablauf: Weise sofort das Tag „Google Forms Lead“ zu und starte eine Willkommens-E-Mail-Sequenz, die die Anmeldung bestätigt, ein PDF bereitstellt oder die nächsten Schritte erklärt. Nutze den von Dir gewählten Opt-in-Prozess, um die Einwilligung korrekt zu steuern.
  • Webinar-Erinnerungsautomatisierung: Verwende das Feld „Google Forms Webinar-Datum und -Uhrzeit“, um zeitgesteuerte Erinnerungs-E-Mails zu versenden (z. B. 24 Stunden und 1 Stunde vor dem Webinar) über eine datumsbasierte Automation in KlickTipp.
  • Segmentierte Nurture-Sequenzen: Nutze das Feld „Google Forms Hauptziel“ (oder daraus abgeleitete Tags), um gezielte Nurture-E-Mails zu versenden, die auf das Hauptinteresse oder zentrale Problem des Kontakts abgestimmt sind.
  • Übergabe an Vertrieb oder Qualifizierung: Filtere Kontakte nach „Jobtitel“ und „Firma“, um qualifizierte Leads zu identifizieren und eine Vertriebsbenachrichtigung oder CRM-Übergabe über KlickTipp-Automationen auszulösen.
  • Re-Engagement und Retargeting: Nutze Tags, um Kontakte erneut anzusprechen, die bestimmte Optionen gewählt haben (z. B. Interesse an einem Produkt), und starte passende Kampagnen oder Angebotssequenzen.

Zusammenfassung

Mit der Verbindung von Google Forms und KlickTipp überträgst Du Formularantworten automatisch als Kontakte und beschleunigst Dein Follow-up. Gleichzeitig kannst Du Leads gezielt mit Tags segmentieren und passende E-Mail-Kampagnen oder Automationen starten.

So sparst Du manuelle Arbeit, hältst Deine Kontaktdaten aktuell und kannst neue Leads direkt in Deinem E-Mail-Marketing weiterverarbeiten.

Weitere Ressourcen

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