Direktvermarktung für Landwirte
Wie gewinnen Landwirte eigene Direktkunden und verkaufen Bio-Produkte erfolgreich ohne Supermarkt-Ketten?
Was Du in dieser Fallstudie erfährst
„Entweder zu meinem Preis oder gar nicht.“
Landwirte befinden sich oft in einer unangenehmen Situation: Ihre Produkte sind nachhaltig, hochwertig und gutes Geld wert. Trotzdem sind viele Betriebe auf Supermarkt-Ketten als Verkaufspartner angewiesen. Dadurch entstehen große finanzielle Einbußen, denn der Supermarkt als Mittelsmann nimmt einen erheblichen Teil der Marge.
Supermärkte können Ware im Notfall überregional einkaufen. Dadurch entsteht eine enorme Verhandlungsmacht, die Landwirte unter Druck setzt. Oft bleibt ihnen kaum eine Wahl, als den Forderungen der Supermärkte nachzugeben – selbst wenn dadurch die eigene Existenz gefährdet wird.
Frischwarenautomaten können ein erster Schritt in Richtung Unabhängigkeit sein. Für planbare Direktvermarktung reichen sie allein jedoch meist nicht aus.
Was wäre, wenn Landwirte ihre Bio-Produkte direkt an eigene Kunden verkaufen könnten – ohne Supermarkt als Mittelsmann?
Genau das haben Marco Schröder und Maximilian Weil dem Martinshof aus dem Saarland ermöglicht. Mit dem BioBus liefern die Landwirte hochwertige Bio-Lebensmittel direkt vor die Haustür ihrer Kunden.
Die Marketing-Automatisierung hat auch in der Landwirtschaft eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in planbarer Direktvermarktung steckt.
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Marco SchröderKlickTipp-Consultant
Warum Direktvermarktung für Landwirte oft schwierig ist
Abhängigkeit von Supermärkten
Viele Landwirte sind auf Supermärkte angewiesen, um ihre Produkte zu verkaufen. Dadurch entsteht hoher Preisdruck. Die Folge: nachhaltige und frische Bio-Ware wird unter Wert verkauft. Der Supermarkt gewinnt, der Landwirt verliert.
Zu wenige eigene Direktkunden
Landwirtschaftliche Betriebe sind mit der Produktion ihrer Lebensmittel ausgelastet. Dadurch fehlt oft die Zeit und das Know-how, um neue Direktkunden zu gewinnen und die eigene Direktvermarktung planbar aufzubauen.
Zu wenig Zeit für Marketing
Landwirte arbeiten hart und oft rund um die Uhr. Im vollgepackten Hofalltag bleibt kaum Zeit, um Prozesse aufzusetzen oder Marketingmaßnahmen zu starten. So bleiben viele Betriebe abhängig von Supermärkten, obwohl eigene Direktkunden möglich wären.
