Stadtwerke gewinnen 2.414 Neukunden
Wie wurden die Stadtwerke Rüsselsheim Grundversorger ihrer Region und erzielten im ersten Jahr der Automatisierung 2.023.414 € zusätzlichen Umsatz?
Was Du in dieser Fallstudie erfährst
„Ziel war es, Grundversorger zu werden.“
Wenn Du in eine neue Stadt ziehst und noch keinen Strom angemeldet hast, sitzt Du trotzdem nicht im Dunkeln. Jede Stadt hat einen Grundversorger, der ihre Bewohner in solchen Fällen mit Strom versorgt.
Alle drei Jahre wird der Status des Grundversorgers neu vergeben. Der Anbieter mit den meisten Kunden beliefert alle Bewohner, die nicht selbst Strom angemeldet haben. Grundversorger zu sein bedeutet also einen immensen wirtschaftlichen Vorteil.
Tobias Riedl ist zertifizierter KlickTipp-Consultant und stand nun vor der schwierigen Aufgabe, die Stadtwerke Rüsselsheim mittels Marketingkampagnen zum neuen Grundversorger zu machen. Der Konkurrent eprimo hatte bislang die Nase deutlich vorn.
Er schaffte, was andere wohl für unmöglich hielten: Tobias nutzte seine Kenntnisse aus dem Online-Marketing und verknüpfte sie mit traditionellem Offline-Marketing, um die Stadtwerke Rüsselsheim zum neuen Grundversorger zu machen.
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Tobias RiedlKlickTipp-Consultant
Die Herausforderungen der Stadtwerke
Unwissenheit der Einwohner
Die Rüsselsheimer glaubten, ihren Strom bei den Stadtwerken Rüsselsheim zu beziehen, waren aber in Wahrheit bei der Konkurrenz, da es bis 2005 nur einen Energieversorger gab. Wer nicht aktiv wechselte, landete automatisch bei eprimo.
Ältere Kundschaft
Viele Einwohner von Rüsselsheim lebten schon lange in der Stadt und gehörten zu einer eher älteren Zielgruppe, die nur bedingt über Online-Kanäle erreicht werden konnte.
Geringe Wechselbereitschaft
Die Rüsselsheimer galten als treue Kunden, die nur schwer zum Wechsel zu bewegen waren. Vor allem, da der Irrglaube herrschte, sie seien bereits Kunden der Stadtwerke.
